Sohn aus der Ehe zwischen Vlad II. Dracul und der Prinzessin Cneajna von Transilvanien wurde Vlad III. Draculea im Jahre 1431 in einem Haus in Schässburg geboren. Ein vermeintliches Geburtshaus, welches heute als Museum für mittelalterliche Waffen und "Dracula-Gaststätte" dient, lässt sich in den Quellen nicht verifizieren. Heute ist Vlad Draculea weithin als Dracula bekannt geblieben, allerdings nicht wegen seiner Taten, sondern in Anlehnung an den Namen seines Vaters, der dem Drachenorden angehörte.
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Die sagenumwobenen Blutsaugergeschichten, die das Oberhaupt der Vampire, Graf Dracula, mit Vlad Draculea in Zusammenhang bringen, gehören definitiv in die Gruppe der Hirngespinste und Fantasien. Vlad Draculea war, größtenteils nachweislich, Diener seiner Zeit in der es galt sich als Kriegsherr Respekt zu verschaffen. Wenngleich diese Taten in heutiger Zeit als Gräueltat zu sehen sind, so ist festzustellen, dass sie der damaligen Zeit entsprechend waren. Ebenso attraktiv wie unrichtig sind die immer wiederkehrenden Ortschaften, die mit ihm in Verbindung gebracht werden. Hier sei z. B. die Burg Bran (dt. Törzburg, Kreis Kronstadt (Brasov) erwähnt. Bisher historisch nicht nachweisbar wird die Burg bis heute als Heimat Draculeas genannt. Zwar ist festzustellen, dass diese Burg immer wieder wechselnde Eigentümer verzeichnet, unter ihnen aber nicht ein einziges mal der Name Vlads aufgeführt ist. Auch gibt es immer wieder Berichte, dass im Grab Vlad Draculeas in Snagov keine Leiche zu finden sei; so auch nach einer Öffnung im Jahre 1931.